Deutschen Durchschnittsgarten
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Laut eine Aktuelle Umfrage haben deutsche Gärten im Durchschnitt eine Größe von ca. 400 Quadratmetern. Der größte Teil des Gartens wird dabei von Rasenflächen eingenommen, gefolgt von Blumenbeeten und Gehölzen.
Die meisten deutschen Gärten werden auch zum Grillen und Entspannen genutzt, während Gemüse- und Kräuterbeete sowie Obstbäume eher selten anzutreffen sind.
Ein weiteres Ergebnis der Umfrage zeigt, dass viele deutsche Gartenbesitzer sich mehr Informationen und Unterstützung zum Thema Gartenpflege wünschen. Dabei geht es vor allem um umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen.
Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen damit den Trend, dass Gärten immer häufiger als Rückzugsort und Ort der Erholung genutzt werden, aber auch ein steigendes Interesse an naturnaher und nachhaltiger Gartenpflege besteht.
Entspannung Erholung im Garten
Gärten haben in Deutschland einen hohen Stellenwert und liegen den Gärtnern sehr am Herzen. Die Deutschen geben viel Geld für ihren Garten aus: 43 % geben an, mehr als 100 Euro im Monat in ihren Garten zu investieren. 18 % geben sogar mehr als 250 Euro pro Monat für ihre Oase aus. Sobald der Garten nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestaltet ist, dient er hauptsächlich der Entspannung und Erholung (75,1 %). Immerhin 31,4 % gaben an, dass ihre Gärten autark seien. Für mehr als die Hälfte von uns macht es Spaß, autark zu sein. Weitere Gründe waren das Wissen, woher das Obst und Gemüse auf dem Teller kommt (28 %) und die Angst vor (kontinuierlich) steigenden Lebensmittelkosten (15,6 %).
Gartenarbeit selbst gemacht
Die meisten Gartenbesitzer in Deutschland pflegen ihren eigenen Garten, nur 7,7 % vertrauen ihre Gartenarbeit Profis oder Hilfskräften an. Immerhin 65,5 % der Hobbygärtner geben an, bereits etwas über Gartenarbeit zu wissen. Andererseits bezeichneten sich nur 8,1 % als echte Profis, die sich nicht so leicht täuschen lassen. Die häufigsten Tätigkeiten waren Jäten (31,3 %) und Rasenpflege (30,8 %). Von März bis Oktober betrug die Gartenarbeit ca. 10 Stunden pro Woche. Während Gartenarbeit oft einen erheblichen Zeitfaktor und mitunter recht unangenehme Aufgaben darstellt, haben derzeit nur 19,3 % der Menschen Zugang zu einem Mähroboter, der sie beim Rasenmähen unterstützt. Vor allem das Bewässern ist nach wie vor eine echte Handarbeit – nur 11,7 % der Menschen bewässern ihren Garten automatisch mithilfe von Bewässerungssystemen. Bei der Bewässerung liegen Gartenschläuche mit 73,3 % und Gießkannen mit 61,9 % klar an der Spitze.
Bild: pixabay.com/de/vectors/g%C3%A4rtner-garten-fr%C3%BChling-pflanzen-7089417/